Sommerzeit

31. März 2009

Nach einem langen Tag und einem kurzen Diner kurz vor den Bildschirm: UBS minus 10.82 Prozent. Dass Zwischenhoch ist passé. Schade. Auch schade, dass ich dazumal gekauft habe: ” Nie und nimmer wird die unter 30 Franken fallen…” Ich habs geglaubt. Jubeln dürfte ich, wenns umgekehrt wäre. Das würden alle verstehen. Also bitte versteht auch das Jammern.

Desperate Housewives ging mir heute so was von auf die Nerven. Nicht die Sendung, die wives. Letzte Woche hatte ich mehr Spass daran. Vielleicht fehlt meinen Nerven einfach eine Stunde Schlaf.

Wenigstens wirds wärmer.

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Kann Jammern aus der Krise helfen?

Das meint Markus Fäh, Buchautor und Psychoanalytiker: “Unmittelbar schon, denn Jammern hat zwei ganz natürliche Funktionen und durchaus auch etwas Gutes. Wer klagt, kann sich innerlich erleichtern. Und Jammern schafft gleichzeitig eine Verbindung. Das gemeinsame Klönen über die Finanzkrise kann demnach auch befreiend sein. Und ich höre auch Stimmen, die dankbar sind für die Krise, da sich ihr Verhältnis zum Sicherheitswahn verändert hat. Statt Geld werden Beziehungen wichtiger, gute Freundschaften. (…) Der entscheidende Kick im Leben muss von innen kommen. Viele der Menschen, die sagen, ich kann das nicht, das ist mir zu viel, sind nicht bereit, bis an ihre Grenzen zu gehen. Ehrlicherweise müssten sie sagen, «ich will das nicht auf mich nehmen» und nicht «ich kann das nicht». Das hat sicher mit einer Fehlerziehung in unserer Kultur zu tun. Wir leben wie bereits erwähnt zunehmend in einer Kultur mit einer Wohlfühlmentalität.”

Der Weg aus dem Nörgel-Dilemma: “Zuerst muss ich merken, dass ich jammere. Ich muss mir schonungslos den Spiegel vorhalten, oder meine Kollegen reflektieren mein Verhalten. Denn Hardcorejammerer finden ja, dass sie zu Recht klagen und sind sich gar nicht bewusst, wie sie auf ihre Umwelt wirken. Diese Menschen finden, dass sich die Welt gegen sie verschworen hat. Wer aber merkt, dass sein Verhalten nervtötend ist, hat bereits einen wichtigen Schritt getan, um aus dem Jammertal herauszufinden. In einem nächsten Schritt muss ich dann selber untersuchen, was es genau ist, worüber ich jammere und weshalb. Es muss eine Auseinandersetzung mit der eigenen Person stattfinden. Der dritte Schritt ist, dass ich aus dem Jammern ein Problem mache und daran wachse. (…) Ich muss eine realistisch optimistische Position einnehmen und mich meiner unermesslichen Fähigkeiten bewusst sein, das lohnt sich. Ich kann träumen, kreativ sein, eigene Ideen umsetzen. Wir alle bekommen so viele Fähigkeiten mit auf den Weg, die wir nur ungenügend oder gar nicht nutzen.”

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Wochendende! Das heisst unter anderem: Latte Macchiato, ausgedehntes Frühstück und stundenlanges Zeitungslesen. Keine Ahnung, weshalb ich das so sexy finde, denn es ist an sich eine Herausforderung, nach der Konfrontation mit dem Journalisten-Weltbild den Kopf nicht hängen zu lassen. Sicher – es hat nicht nur negative Meldungen in den Blättern. Es gibt auch wissens-wertes, amüsantes, skurilles, etc. Ich werde mich mal vor allem darauf konzentrieren.

Nach der Jammersession werde ich dieses Wochenende die positiven Artikel ausschneiden, zur Seite legen und am Sonntagabend irgendwie sortieren – egal ob nach Alphabet, Seitenzahl, Thema oder Schriftgrösse. Mal schauen was passiert, wenn ich meine Gefühlswelt positiv überschreibe.

Das Wetter

27. März 2009

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Ich gebe es zu: Heute früh habe ich wieder wegen dem Wetter gejammert. Das Thema ist omnipräsent. In den Medien, in den Köpfen und am Waldrand. Noch immer liegt Schnee, dabei möchte ich gerne dort liegen und mich in der Frühlingssonne wärmen. Jammer.
Ich erinnere mich an R. Sie hatte Krebs und musste viele unangenehme Therapien über sich ergehen lassen. Vor allem nach der Chemo waren Sonne und hohe Temperaturen für sie fast unausstehlich.
Daran denke ich jetzt und freue mich für die Menschen, für die das heutige Wetter Positives bringt.
Und ich freue mich, dass ich mich freue.

Wege aus der Grube

26. März 2009

 

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Es geht nicht darum, die Krise erfolgreich auszublenden. Es geht darum, in ihr möglichst viele Chancen für sinnvolle Veränderungen zu sehen. 

Das neue Seminar “KrisenNavigation” hilft, solche Wege zu finden. Franz Stowasser und Dani Nieth bieten für Kader- und Mitarbeiterebene zwei lustvoll gestaltete Seminare an. 

 

Dazu sieben Glaubenssätze erfolgreicher Menschen:

 1.     Alles geschieht aus einem Grund, hat seinen Sinn und bringt mich weiter.

2.     Es gibt keinen Misserfolg, es gibt nur Resultate.

3.     Ich bin verantwortlich für was auch immer mit mir passiert.

4.     Es ist nicht notwendig alles zu verstehen, um es effektiv einsetzen zu können.

5.     Menschen sind das grösste Kapital.

6.     Arbeit ist Spiel.

7.     Es gibt keinen bleibenden Erfolg ohne echte Verpflichtung.

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