Sie sind weg…
27. Juli 2009
… die Bilder der NASA. Toll, das gibt Futter für die Glaubenssätze deren, die nicht an die Mondlandung glauben. Lustig – die glauben, dass Sie nicht glauben. Also glauben sie doch und gleichzeitig nicht. Ich glaube also bin ich?
Ebenfalls weg sind viele Eingeborene, Fluchtgenossen, auf der Suche nach stabilem Wetter und kleinen Abenteuern. Hier ist es etwas ruhiger als sonst. Und auch günstiger. Ein Liter Biomilch kostet im Supermarkt von Toscolano 1.85 Euro. Das sind 2.75 Franken. In der Schweiz kostet er neu 1.55 Franken. Ich kapier das nicht.
Ich geniesse die kühlen Tagen, wünsche mir einen kühlen Kopf und albträume von Ferien am Meer.

Nun sind sie weg,
24. Juli 2009
die Originalbilder der Nasa von der ersten Mondlandung vor 40 Jahren. Nur noch Fernsehaufnahem seien vorhanden und die so schlecht, dass sie von Hollywood aufgearbeitet werden müssen. Da werden sich die die Zweifler an der Mondlandung ärgern, wenn es keine Beweise mehr für die Schatten gibt. Die auf den Bildern sichtbaren Schatten der Stative und Kameras waren Hauptargumente der Zweifler. So leicht können Schatten aus der Geschichte getilgt werden, sollte man glauben. Doch das, was wir nicht ansprechen wollen drängt sich oft in den Vordergrund, Geheimnisse wollen “gelüftet” werden, was bedeutet das für unsere Geschäfte mit der Zukunft?
Am Ende einer Krise
10. Juli 2009

King Roger
Roger Federer ist zurück. Erst Paris und dann gleich Wimbledon. Nun ist er wieder der beste Tennisspieler der Welt. Und mit 15 Grand Slam Titeln der erfolgreichste Spieler aller Zeiten. Einer der eine Krise (er war zwar immer noch die Nummer 2 der Welt und die erfolgsverwöhnten Schweizer Medien jammerten auf Höchstniveau) eindrücklich gemeistert hat. Daran haben nun wirklich nicht alle geglaubt, ich auch nicht. Dieses feiffersche Drüsenfieber, dann dieses verflixte Roland Garros, seine Frau in Erwartung des gemeinsamen Babys und ein scheinbar unschlagbarer Nadal – Chapeau, Monsieur Federer, bien joué!
Ich habe die Tränen vermisst. Ist die Zeit der unkontrollierten Emotionen nun vorbei? Sind weniger Gefühle der Lohn für das Überstehen der Krise? Ist für ihn jetzt alles irgendwie normal? Auch die Interviews sind unpersönlicher geworden. Die Goldstreifen der neuen Bekleidung glänzen mehr als die Inhalte seiner Aussagen.

