Getrenntes Paar

es tut mir soooo leid, liebe freundin und lieber freund. ich fühle mit. diese tiefe traurigkeit, die einen erfasst, dieses paradox, diese geistigen entscheidungen gegen das herz, das schmerzhafte loslassen von langfristigen zielen und motivierenden idealen, eine ungewisse zukunft zu einem zeitpunkt, in der wir mehr anlehnung und sicherheit brauchen denn je. scheisse. keine routine mehr, früher lähmend und heute vermisst, kein warten (war immer noch besser als gar nicht warten, oder nicht?), leer, matt und müde. falls es noch frohe oder freudige momente gibt, sind diese definitiv zu selten und zu kurz.

es heisst: „in twenty years we’ll look back on this and laugh“. oder man sagt, dass man später irgendwann mal erkennt, dass es „das beste war, das einem passieren konnte“. nur kann man es eben leider zu diesem zeitpunkt nicht klar erkennen und spürt primär diesen verdammten seelischen schmerz… nun denn: „zeit heilt alle wunden“, schön, auch schon gehört aber schon lange nicht mehr selber durch müssen. wir werden es schaffen. wohl oder übel. wie so alles. „the best is yet to come“. jaja. blabla.

in gedanken und sicher auch emotional nah bei euch

vielleicht weiss der ausgeglichene soziologe, langfristig erfolgreicher lebenspartner und jammer-experte franz stowasser wie man dies alles am schnellsten hinter sich bringt?

MentoringStrategien

26. August 2009

In Alltagsgeschäft und Krise scheinen unterschiedliche Orientierungen zu gelten – die voneinander nichts wissen. Wir beobachten, dass nach den ersten Krisenmeldungen einige Firmen ohne lange nachzudenken auf militärische Befehlskonzepte umschalten. Diese Firmen hatten im Alltagsgeschäft viel Geld in Weiterbildung investiert, Teams aufgebaut und unterstützt, die Kommunikation gefördert. Und dann, von einem Tag auf den anderen wird wieder dieses uralte Herrschergehabe ausgepackt und einer soll sagen „wo’s lang geht und was richtig ist.“

Diese Firmen hatten keine Strategie und keine Ahnung, wie sie die in guten Zeiten anghäuften Kompetenzen in Krisenzeiten einsetzen können. MentorigStragegien können hier hilfreich wirken.

Mentoring heißt, nicht nur Daten weitergeben, was ja noch kein „Wissen vermitteln“ darstellt, wenn das auch viele meinen. Sondern Daten mit den dazu nötigen Strategien aufbereiten und zugänglich machen. MentoringStrategien bieten das „missing link“, die fehlende Verbindung zwischen Führung und Coaching. Genau das wird in Krisenzeiten notwendig. Im Wechsel der Aufmerksamkeit von Expansion und Konsolitierung zum Überleben in der Krise werden selten strategische Entscheidungen getroffen. MentorinStrategien helfen da weiter. Planen Sie Ihr Verhalten in der nächsten Krise, damit Sie nicht mehr auf unreflektiertes Flucht oder Angriffsverhalten zurückgreifen müssen.
Sprechen Sie mit uns: http://jammern.ch/krisennavigation/

Es gibt kein „wenn“…

23. August 2009

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Letzthin auf dem Golfplatz

„Hätte ich ein Eisen 7 anstatt der 8 geschlagen, wäre der Ball genau neben der Fahne zum Liegen gekommen und ich hätte dank dem kurzen, sicheren Putt das Turnier gewonnen. Ich bin so dämlich!“

Stopp – du bist nicht dämlich. Höchstens wenn du daran glaubst, dass es die andere Variante in Wirklichkeit gibt. Dann hast du nicht begriffen, dass das Leben keine Hauptprobe bietet. Wirklichkeit ist, du kannst sie nicht rückgängig machen und neu erfinden. Mal angenommen, dein Ball liegt bald schon wieder in ähnlicher Distanz zur Fahne – kannst du dann von der vorherigen Erfahrung profitieren? Nein. Es ist ein neuer Moment, vielleicht hat der Wind gedreht, die Luft ist kälter, der Boden feuchter – du musst wieder neu entscheiden. Und dann zum Entscheid stehen, denn: There ain’t no if.

Zur Zwangslage der Nation

So der Titel des Tages Anzeiger vom 22. August. „Hätte der Bundesrat schon früher von sich aus Hilfe im Kampf gegen Steuerflüchtlinge angeboten, wäre der Schweiz der Abbau des Bankgeheimnisses in Raten unter internationalem Druck erspart geblieben. Und die UBS wäre nicht in ihre ausweglose Lage geraten.“

Ah ja? Wäre das wirklich so? Woher weiss das der Journalist? Solche Thesen erzeugen eine falsche Realität, wirken besserwisserisch und führen nur dazu, dass die gläubige Öffentlichkeit mit dem Finger auf Täter zeigen kann. Bundespräsident Merz hat sich ausserdem bei Diktator Quadhafi entschuldigt. Man kann davon ausgehen, dass er dies vielleicht etwas voreilig und nicht aus persönlichem Interesse tat. Der Staat löscht die Feuer, welche von der Wirtschaft entfacht werden. Und die Wirtschaft sind wir. Wären wir doch nur nicht so gierig. Wir sind es aber, denn: There ain’t no if.

Bundesrat Merz

Statt Jammern helfen

9. August 2009

und das wird immer einfacher. Interessante Entwicklungen auf dem Gebiet der Lippen-, Gaumen-, Kieferspalten Therapie geben nicht nur den betroffenen Kindern, sondern auch deren Eltern neue Hoffnung, zum Beispiel das „All in One“ Kontzept aus Basel: http://gesichtbasel.wordpress.com/

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