Schattensprung ins neue Jahr
4. Januar 2013
Vorsätze gefasst und bereits vergessen
man soll sich ja nicht unnötig stressen
Vielleicht mal über den Schatten springen
doch das würde auch nichts bringen
Denn schon mit der Landung am Boden
wäre die Trennung wieder aufgehoben
Auch funktioniert es nicht jederzeit
zum Beispiel nicht bei Dunkelheit
Drum lasse besser alles wie’s ist
und produziere weiterhin Mist
Und als kleiner Willkommensbonus im neuen Jahr hier noch ein Ausgehtipp für alle, die lieber im Kollektiv jammern:

Stüssihofstatt 14, Zürich
Urlaub
6. Februar 2011
Ich brauche nur wenig Anregungen, meine Kopfgedanken und Kopfgespräche bilden Anregung genug, veranlassen mich, in die verschiedensten Richtungen zu denken, zurück in die Geschichte, nach vorn in die Zukunft, nach links zum Meer und nach rechts ins Mittelland, wo es jetzt vielleicht regnet und die kargen Berge in neuem Grün erscheinen. Dann wird mir an den Schultern etwas kalt, ich ziehe aber kein Hemd an, weil ich ja im Süden bin, wie ich auch keine lange Hose anziehe, eben, weil ich im Süden bin und im Urlaub. Urlaub findet in kurzen Hosen statt. So.
Wahlmöglichkeit
1. Februar 2011
Der Herr schaut aufs Meer
und sieht die blauen Wellen, jetzt,bei diesem Wind mit weißen Kronen von rechts nach links treibend. Der Herr fühlt sich als ein Mittelpunkt dieses Treibens, abwechseln mit den einzelnen Wellen, die er betrachtet. Das Meer hat viele Farben, vom tiefen Ultramarin bis zum hellen Grün und der Herr hat viele Gedanken. Diese Gedanken ziehen jedoch nicht wie die Wolken und die Wellen von links nach rechts, sondern auch gegenläufig in verschiedene Richtungen. und als der Herr dies beobachtet fällt ihm auf, dass Wellen und Wolken ebenfalls in die unterschiedlichsten Richtungen treiben, oft gleichzeitig. Eindeutig definierte Richtungen erscheinen jetzt als Reduktion der Wolken- und Meereswellenbewegung, als Reduktion, die gerne zur Vorschrift für menschliche Entscheidungen genutzt wird. Nachdem die Entscheidungsgrundlagen auf zwei ähnlich unattraktive Alternativen reduziert wurden, sollen wir uns für eine diese Alternativen entscheiden und so Stärke und Entscheidungskompetenz demonstrieren. Der Herr verzichtet.
Vorsicht
20. Oktober 2010
damit das nicht die Ökonomen lesen:
“Modellabhängiger Realismus
Ein erster wichtiger Punkt, den Hawking in aller Klarheit betont, ist der, dass es seiner Meinung nach keinen theorieunabhängigen Realitätsbegriff gibt. Diese Aussage beschreibt genau das, was Physiker im Umgang mit den physikalischen Theorien immer wieder erfahren. Ohne Theorie “im Hinterkopf” sind alle experimentellen Ergebnisse nur unverständliches Rauschen.”
denn das würde diese Leute ja völlig aus der Bahn werfen. Wenn die Theoriemodelle dann auch noch machtabhängig wären, ja, nein, also, dann, das wäre unglaublich, wohin gehtst Du, Wahrheit?
Geister
8. September 2010
Gestern hatte ich einen Teil des Fernsehprogrammes über einen Beamer verfolgt. Nach ca. 3 Stunden fühlte ich mich unruhig und dachte, dass sich die projizierten Figuren immer noch in meinem Zimmer befänden. Vielleicht habe ich eine moderne Art der Geisterherstellung erfunden: Man projiziere in einem Abstand von ca. 2 m mehrere Fernsehfilme nacheinander auf eine Rauhfasertapete (die Tapete ist wichtig, damit sich die Geister festhalten können) Nach ca. 3 Stunden schalte man den Beamer ab und stelle fest, welche der Figuren des abendlichen TV Programms sich bis zum Schluß halten konnte. Danach lasse man sich in den Träumen von dieser Figur attackieren. Fortsetzung folgt.
Zu meiner Beruhigung veranstaltete ich, statt zu träumen, noch ein kleines Gurkenrennen:
Wasser
2. August 2010
Kein Grund zum Jammern mehr, die BP verstopft das Ölleck vor Mexiko jetzt dann bald
Zur Erinnerung: “Ölpest vor US-Küste schlimmste der Geschichte
US-Wissenschaftler bestätigen: Noch nie zuvor sind größere Mengen des Rohstoffs ins Meer geflossen. Bislang sind es 666.400 Tonnen.” http://www.web.de
Zum Film: HIER


