Fluß und Überfluß

15. März 2010

„Knappheit“, so zitiert mein Kollege Dani Nieth in seinem letzten Beitrag gängigen Ansichten der Volks- und Betriebswirtschaftler „schafft Begehrlichkeit eines Gutes“. Das Zitat liest sich gut und behauptet doch gleichzeitig Unsinn. Denn knapp sind ja zum Beispiel auch meine Videos, die ich bei Youtube einstelle und nur sehr wenige begehren sie zu sehen. Knappheit ist außerdem oft Resultat ausschweifender Nutzung. Wenn das Trinkwasser demnächst zum knappen Gut erklärt wird, dann auch deswegen, weil wir es zum reinschei…., kühlen, verdrecken, versalzen etc.. benutzt haben. Es war nicht knapp, wurde aber knapp gemacht. So gesehen gibt es gar keine knappen Güter, sondern nur verknappte und auch das steigert die Begierlichkeit nur bei sehr wenigen. Gerade lese ich einen Werbespot: „Zu Ostern gibt es eine Nacht gratis!“ Da wundere ich mich sehr, denn für eine Nacht hatte ich noch nie etwas bezahlt, die kam bisher nach jedem Tag. NEIN! Wir wissen nicht, was gemeint ist! Es KANN ein Hotelzimmer sein, eine Autovermietung, eine Werkzeugvermietung, ein Schwimmbecken, ein Vorleser, ein Kino, ein Restaurant, oder dass das Jahr eine Nacht mehr bekommt, etc…
Irgendwas ist falsch an diesem Konzept der knappen Güter und am Begriff „Gut“. Finden Sie’s raus?



Knappes Gut Babysocke

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