Jammern – das Erfolgsrezept

18. August 2016

Wir hätten niemals gedacht, so erfolgreich zu werden.

Als Rudi Kraus und Franz Stowasser 1999 zum ersten Mal die Denkmöglichkeiten des deutschsprachigen Raums mit dem Büchlein „Jammern – aber richtig“ erweiterten, waren sie zweifelnd. Würden die Leserinnen und Leser verstehen, welche ungeahnten Kräfte im Jammern ruhten und würden sie diese Energien für sich verwenden können?

Heute können wir diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten. Jammern hat sich durchgesetzt, wurde zum Alltagsverhalten, sogar zum Leitbild der Politik. In Deutschland gibt es außer dem großen Jammer kein politisches Konzept mehr. Ängste, vor allem und jedem, münden in Jammerveranstaltungen auf denen jämmerliche Parolen plakatiert werden. Wer nichts hat, phantasiert sich etwas und bejammert dann einen wahrscheinlichen Verlust der phantasierten Sachen. Ganz sicher würde in naher Zukunft von Fremden alles genommen, vor allem die Heimat und der Volkskörper würde geschändet. Es sei ein Jammer, daß da niemand etwas dagegen unternehme, aber durch die Demokratie seien einem ja die Hände gebunden. Man wolle schon, könne aber nicht, denn die Welt sei verweichlicht und außerdem überfremdet. Umgeben vom Fremden muß der sich selbst ernannte (der sich nie verstanden hatte) sein Leben fristen. War es nicht schon fremd genug, sich selbst nicht zu kennen, mußten da noch andere unbekannte Wesen die Welt, diese eigene Welt, diese ureigenste, persönlich durch das Leben geschenkte, Welt bevölkern? Der große Jammer, daß nicht alle so waren wie man selbst, so gescheit, so einzigartig, so überheblich und kurzsichtig, die Verletzung, daß ich nicht alleine war auf diesem Planeten. Oder wenigstens sollten alle so sein wie ich, dann wäre diese Welt ein guter Ort, ein arbeitsamer und stiller Ort. Jeden Abend besoffen zwar, haßerfüllt und gewaltbereit, aber irgendwo muß ja der Dampf abgelassen werden, tut ja allen leid.

Nachdem die Saat des Jammers also besser aufgegangen war, als wir jemals erwartet hatten, wollen wir nun aufklären und deutlich machen, daß es sich bei dem Büchlein „Jammern – aber richtig“ um eine Satire handelte. Doch, wir wissen, das braucht nähere Erklärungen. Dani Nieth, dem wir dafür herzlich danken, hat ein Aufklärungsbuch geschrieben: „Jammern gefährdet Ihre Gesundheit“ – Frustfrei in sieben Tagen.

Dieses Buch war dringend notwendig und wir freuen uns, daß es nun den Lesern zur Verfügung steht. Befreien Sie sich aus der Suggestion des Jammers, lesen Sie dieses Buch: https://www.m-vg.de/mvg/shop/article/11284-jammern-gefaehrdet-ihre-gesundheit/

2 Antworten to “Jammern – das Erfolgsrezept”


  1. Ja, gern werde ich dieses Buch lesen!
    Noch lieber möchte ich aber zuerst das erste Jammern Buch lesen. Du hast mir leider damals als ich es bei Dir angefragt hatte gesagt es sei vergriffen… So ein jammer…

    Gruss Mauro

  2. franz stowasser Says:

    Ja, es ist leider vergriffen, vielleicht second hand noch zu haben – internet


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