Allgemein, Glaubenssätze, Glück, Ideen und Gedanken, Jammern, Lebenshilfe, Philosophie, Positiv handeln, Reframing, Strategien und Modelle

Sprichwörter und Co.

Irgendwann in den letzten Jahren habe ich zum Geburtstag ein Buch erhalten: „Alter spielt keine Rolle – ausser man ist ein Rotwein.“ Mit 222 Sprüchen für Junggebliebene . Danke… aus Anstand. Dummerweise steht keine Widmung drin. Ich weiss also nicht, von wem ich es bekommen habe und begebe mich hiermit auf Glatteis, wenn ich oute, dass ich es säuerlich lächelnd und ungelesen ins Bücherregal gestellt habe. Bis ich heute – zufälligerweise – wieder darauf gestossen bin, es heraus gezogen und mir den Inhalt angeschaut habe. Rein zufällig, random-mässig, versteht sich. Irgendwo aufgeschlagen, Finger rein, und zack!

Mark Twain (1835-1910): „Ich bin ein alter Mann und habe viele Sorgen kennengelernt – aber die meisten von ihnen sind nie Wirklichkeit geworden.“ Danke… diesmal von Herzen! Ein perfekter Anti-Jammer-Satz! Ist es nicht so, dass Jammern in unseren Zukunfts-Szenarien zu viel Raum einnimmt? Was wissen wir denn schon im Voraus? Und weshalb verdienen negative Gedanken Nahrung? Nonsens.

„Cross the bridge when you get there“ ist eine lohnenswerte Einstellung. Keine Ahnung, wer das mal gesagt hat – die Person steht für mich jedenfalls auf gleicher Höhe wie Twain. Und der würde wahrscheinlich auch meinen: „Exactly – that’s what i meant.“

Learning:

Weisheiten, Erklärungen und Lebensrezepte finden sich überall. Es ist eine Frage der persönlichen Offenheit, auch Zufällen eine Chance zu geben.

 

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Jammern, Philosophie, Realität

Auch Genies jammern

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Jammern, Lebenshilfe, Medien, Positiv handeln, Reframing, Strategien und Modelle

12. September – Der Anti-Jammer-Tag

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Heute gibt es allen Grund, nicht zu jammern: Mein Buch „Jammern gefährdet Ihre Gesundheit“ kommt in die Läden und wird, wenn elektronisch bestellt, heute ausgeliefert. Juhuuu – ich deklariere den 12. September zum „Anti-Jammer-Tag“! International, national, regional, lokal oder individual: Egal. Hauptsache, mal mindestens einen ganzen Tag lang bewusst nicht jammern. Das ist immerhin schon mal für Viele ein Anfang. Klar – es gibt bedeutendere Tage. Den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember oder den Valentinstag am 14. Februar und so. Doch was soll’s. Jetzt gibt’s vorsätzlich einen Zusätzlichen. Schliesslich sind wir alle hin und wieder mehr oder weniger gefährdet. Also los! Mit einer genügenden Portion Eigenverantwortung und ein bisschen Disziplin kann das 7-Tage-Entwöhnungsprogramm einiges bewirken. Die Beobachtungen, Anekdoten, Betrachtungen, Interpretationen, Literaturhinweise, Zitate, Verknüpfungen, Tipps, Anregungen und ein leicht schräger Test lassen sich locker lesen, sind verständlich und nachvollziehbar. Sie sollen anspornen, der inneren Motivation Nahrung geben und einfach mehr Auswahlmöglichkeiten bieten, das eigene Leben – wenn nötig – um zu gestalten.

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Glaubenssätze

Jammern – das Erfolgsrezept

Wir hätten niemals gedacht, so erfolgreich zu werden.

Als Rudi Kraus und Franz Stowasser 1999 zum ersten Mal die Denkmöglichkeiten des deutschsprachigen Raums mit dem Büchlein „Jammern – aber richtig“ erweiterten, waren sie zweifelnd. Würden die Leserinnen und Leser verstehen, welche ungeahnten Kräfte im Jammern ruhten und würden sie diese Energien für sich verwenden können?

Heute können wir diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten. Jammern hat sich durchgesetzt, wurde zum Alltagsverhalten, sogar zum Leitbild der Politik. In Deutschland gibt es außer dem großen Jammer kein politisches Konzept mehr. Ängste, vor allem und jedem, münden in Jammerveranstaltungen auf denen jämmerliche Parolen plakatiert werden. Wer nichts hat, phantasiert sich etwas und bejammert dann einen wahrscheinlichen Verlust der phantasierten Sachen. Ganz sicher würde in naher Zukunft von Fremden alles genommen, vor allem die Heimat und der Volkskörper würde geschändet. Es sei ein Jammer, daß da niemand etwas dagegen unternehme, aber durch die Demokratie seien einem ja die Hände gebunden. Man wolle schon, könne aber nicht, denn die Welt sei verweichlicht und außerdem überfremdet. Umgeben vom Fremden muß der sich selbst ernannte (der sich nie verstanden hatte) sein Leben fristen. War es nicht schon fremd genug, sich selbst nicht zu kennen, mußten da noch andere unbekannte Wesen die Welt, diese eigene Welt, diese ureigenste, persönlich durch das Leben geschenkte, Welt bevölkern? Der große Jammer, daß nicht alle so waren wie man selbst, so gescheit, so einzigartig, so überheblich und kurzsichtig, die Verletzung, daß ich nicht alleine war auf diesem Planeten. Oder wenigstens sollten alle so sein wie ich, dann wäre diese Welt ein guter Ort, ein arbeitsamer und stiller Ort. Jeden Abend besoffen zwar, haßerfüllt und gewaltbereit, aber irgendwo muß ja der Dampf abgelassen werden, tut ja allen leid.

Nachdem die Saat des Jammers also besser aufgegangen war, als wir jemals erwartet hatten, wollen wir nun aufklären und deutlich machen, daß es sich bei dem Büchlein „Jammern – aber richtig“ um eine Satire handelte. Doch, wir wissen, das braucht nähere Erklärungen. Dani Nieth, dem wir dafür herzlich danken, hat ein Aufklärungsbuch geschrieben: „Jammern gefährdet Ihre Gesundheit“ – Frustfrei in sieben Tagen.

Dieses Buch war dringend notwendig und wir freuen uns, daß es nun den Lesern zur Verfügung steht. Befreien Sie sich aus der Suggestion des Jammers, lesen Sie dieses Buch: https://www.m-vg.de/mvg/shop/article/11284-jammern-gefaehrdet-ihre-gesundheit/

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Allgemein, Jammern, TV

Kommentatoren-Jammer

Giulia Steingruber hat soeben mehrfach gepatzt und die dünne Medaillenchance beim Bodenturnen verpasst. Schade. Doch sehr souverän steckt die Bronzegewinnerin im Sprung die Niederlage weg und lächelt in die Kamera. Keine Tränen, kein Elend. Grösse.

Weniger toll hingegen war die Einschätzung des Experten im Schweizer Fernsehen. „…weil sie die schwierigen Sprünge unbedingt stehen wollte.“ Soso. Was hätte sie den sonst wollen sollen?

Zuerst laden und dann schiessen. Das wünschte sich so manche/r von den Profis. Das setzt allerdings auch voraus, dass es überhaupt etwas zu laden gibt.

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