Allgemein

Jammergedichte

die werden Dani dazu bringen, etwas zu schreiben:

Ja, Du gingst, warst ganz versessen,
in die Kneipe, Abendessen
und ich saß im Abendlicht.
Spaß gemacht hat mir das nicht.
Denn der Sonne letzte Strahlen
verstärkten nur noch meine Qualen
und etwas später ging auch ich
in die Kneipe – fürchterlich.
Denn zuviel des süßen Weines
goss ich in mein Glas, mein kleines
und dann hinab in meine Kehle
benetzen wollt‘ ich meine Seele
diese trockne, dunkle Kammer,
ganz erfüllt von meinem Jammer.

Ja, so ist’s gut,
so ein Gedicht gibt neuen Mut.
ist es lang und wohldurchdacht,
so hilft es mir durch dunkle Nacht.
Und ich schreib vor meinen Augen
die zum Lesen sehr wohl taugen,
die den Widerschein der Zeilen
sachte dem Gehirn mitteilen.
Meine Augen sind sehr wach
und meine Finger machen nach,
was mein Blick mir vorgezeigt
und ich schreib, mir zugeneigt.
Da sind Worte, die im Jammersee verschwinden,
Sätze, die im Reim sich ängstlich winden,
Zeilen, die mir jammervoll erscheinen.
Das Beste ist, ich gehe weinen.

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Allgemein, Ideen und Gedanken

Dani, schreib schnell was

oder stell ein Video rein, die Besucher bleiben aus. Die Besucher wollen Deine Mitteilungen aus der richtigen Welt. Sie wollen spüren, dass jemand sich mit ihnen in der Welt des Wettbewerbs behautet. Wettbewerb um alles, um Liebe, Zuneigung, Geld, Lebensrecht, Luft, Wasser, Benzin, Wohnraum. Die Leser wollen sich in ihrer Motivation, diese Wettbewerbe immer wieder zu gewinnen, verstanden und unterstützt wissen. Deine motivationsorientierten Beiträge eignen sich dazu sehr gut. In Deinen Videos gibt es Anknüpfungspunkte an die eigenen Realitäten, sei es nun über’s Wetter, das Kochen, das Fliegen oder Golfen, über Gut und Güter oder das Ende einer Liebe. Schreib also bitte Dani und zeige Bilder und Videos. Wir befinden uns in einer Welt des Unverstanden Seins oder des unverstandenen Seins und sei’s drum, wir wollen Trost und ein kleines bisschen Lächeln. Das ist doch nicht zu viel verlangt bei dem täglichen Einsatz den wir bringen.

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Glaubenssätze

JammerSchluss

Es gab schon viel Rätselraten darüber, was Frank Farrelly in seiner Provokativen Therapie Besonderes tut. Manche sagen, er provoziere das Gegenteil des Problems, andere, er verstärke ein absurdes Gedankengebäude, bis die Klienten von selbst zur Realität zurückfinden, viele NLPler haben Frank Farrelly modelliert und viele Psychologen haben ihn bewundert oder abgelehnt. Eines ist sicher, Frank Farrelly arbeitet effektiv, effizient und nachhaltig. Doch allein aus der Beobachtung ist die Wirkung seiner Arbeit nicht zu erschließen. Deshalb wird in seinem Seminar im Südschwarzwald vom 8. bis 11. April 2010 für jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer mindestens eine Einzelsitzung ermöglicht. Bringen Sie Ihr „Jahresproblem“ mit und Sie werden staunen, welche neuen Perspektiven sich auftun.

Nähere Informationen: www.think-seminars.com

FrankFarrelly

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Dialog, Ideen und Gedanken

Fluß und Überfluß

„Knappheit“, so zitiert mein Kollege Dani Nieth in seinem letzten Beitrag gängigen Ansichten der Volks- und Betriebswirtschaftler „schafft Begehrlichkeit eines Gutes“. Das Zitat liest sich gut und behauptet doch gleichzeitig Unsinn. Denn knapp sind ja zum Beispiel auch meine Videos, die ich bei Youtube einstelle und nur sehr wenige begehren sie zu sehen. Knappheit ist außerdem oft Resultat ausschweifender Nutzung. Wenn das Trinkwasser demnächst zum knappen Gut erklärt wird, dann auch deswegen, weil wir es zum reinschei…., kühlen, verdrecken, versalzen etc.. benutzt haben. Es war nicht knapp, wurde aber knapp gemacht. So gesehen gibt es gar keine knappen Güter, sondern nur verknappte und auch das steigert die Begierlichkeit nur bei sehr wenigen. Gerade lese ich einen Werbespot: „Zu Ostern gibt es eine Nacht gratis!“ Da wundere ich mich sehr, denn für eine Nacht hatte ich noch nie etwas bezahlt, die kam bisher nach jedem Tag. NEIN! Wir wissen nicht, was gemeint ist! Es KANN ein Hotelzimmer sein, eine Autovermietung, eine Werkzeugvermietung, ein Schwimmbecken, ein Vorleser, ein Kino, ein Restaurant, oder dass das Jahr eine Nacht mehr bekommt, etc…
Irgendwas ist falsch an diesem Konzept der knappen Güter und am Begriff „Gut“. Finden Sie’s raus?



Knappes Gut Babysocke

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Glaubenssätze

Vorbilder

Von eukomm

Vorbilder sind nicht leicht zu finden. Ich brauchte Jahre um dieses hier zu entdecken. Oft hat man ein Vorbild vor Augen und entdeckt es gar nicht, weil man einfach noch nicht so weit ist, noch nicht reif genug. Erst jetzt, im gesetzten Alter kann ich das Vorbildhafte dieses Vorbildes erkennen, kann es schätzen und würdigen. Ein Jammer, dass ich so viele Jahre vergeudete ohne direkt diesem, meinem Vorbild nachzueifern. Das wird aber jetzt anders.

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Allgemein, Glaubenssätze

Wochenende

für alle Gläubigen eine Zeit der Einkehr in das Glaubenshaus. Für alle Meinenden eine Zeit des Lesens der dicken Samstagsausgaben der Zeitungen und dann Einkehr in das Wirtshaus zum Stammtisch um die neuen Meinungen auszutauschen und die alten Meinungen zu bestätigen. Für alle Wissenden Zeit genug den Garten vom Windholz zu befreien oder die Efeuhecke zu schneiden bevor die Vögel nisten.

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Glaubenssätze

Dauerhafte Zukunft

In den blauen Tagen fühlte der Herr sein Glück in jeder Sekunde. In den blauen Tagen dachte er nur wenig an die Zukunft, an seine Zukunft und wie er sie ruhig und dauerhaft gestalten könne. Schon im dauerhaften Gestalten lag eine Schwierigkeit. Weshalb sollte denn gerade die Zukunft dauerhaft gestaltet werden, wo es doch die Vergangenheit auch nicht war. Das Dauerhafte war er. Der Herr dauerte nun doch schon fast 60 Jahre. Sein ICH hatte sich mehrmals im Jahr, mehrmals im Monat, mehrmals in der Woche, am Tag, geändert. So war nichts Dauerhaftes, nur Manches, das mehr Zeit zum Verrotten brauchte als anderes. Auch hier, im Paradies, der Kampf gegen das Verrotten, der Kampf gegen den Rost, die Erosion. Neues aufbauen gegen die Verrottung. Darin erklären sich die Baumeister einig, mehr bauen, viel mehr, denn das gestern Gebaute wird bald zerstört werden, wird sich selbst zerstören durch Erosion, Rost, Fäulnis und anderes – auch durch Kleinstlebewesen, die sich davon ernähren.

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Allgemein, Dialog, Glaubenssätze

Nicht Wissen

Mit kaum einem anderen Wort wird wohl so viel Unfug getrieben wie mit dem Wort „Wissen“. Da behaupten manche, Wissen könne man kaufen, Wissen vorenthalten, Wissen horten, Wissen weitergeben oder Wissen missbrauchen, denn Wissen sei Macht. Dabei wird auf eine Gleichung hingewiesen, die zwar richtig klingt, sich bei näherer Betrachtung jedoch als Quatsch herausstellt. Würde die Gleichung „Wissen = Macht“ halten, was sie verspricht, dann könnten wir sie auch so lesen: „Macht = Wissen“
Na?
Und?
Tja, da zerfällt die schöne suggestive Gleichung, denn wir wissen ja, dass die Mächtigen oft sehr wenig wissen und dass ihre Macht ganz andere Gründe hat. Ein „=“ Zeichen können wir nur dann setzen, wenn wir tatsächlich eine Gleichung meinen und dann sollte die rückwärts gelesen auch stimmen – wie zum Beispiel 2 + 3 = 5 / 5 = 3 + 2

„Ja“, sagen die „Wissen = Macht“ Konstrukteure, „wir meinen ja, dass Wissen zu Macht führt.“ Und auch hier klingt der Unsinn wieder gut. Wissen führt nirgendwo hin und schon gar nicht zu Macht, das weiß jeder, der schon einmal in einer Universitätsstadt Taxi gefahren ist. Da kann es leicht passieren, dass ein Doppel-Doktor der Philosophie und Bibliothekswissenschaft die Droschke lenkt. Nun erscheint es so, als hätten Wissen und Macht gar nichts miteinander zu tun, als seien das völlig unterschiedliche Worte deren Bedeutung wir nur zu kennen glauben, aber nicht kennen. Zur Definition des Wortes Macht gibt es meterweise soziologische Literatur, so einfach scheint dieses Wort also nicht zu sein, und vom Wissen will ich schweigen, das bewegte die Philosophen un Philosophinnen seit Jahrtausenden.

Was wissen wir also?

Und, wer findet das jämmerlich?

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Glaubenssätze

Golf

*
Prolog:
Nun, 7 Tage war ich stumm,
trieb mich auf einer Insel rum
aß‘ und trank, ging früh zu Bett
denn es gab kein internet.
Die Insel liegt bei Arfika,
die meisten von Euch war’n schon da.
Schön war es und warm dazu,
mein Körper wurde braun im Nu.
Die Tage gingen schnell vorbei,
ich wollte, dass es länger sei.
Doch 7 nur war’n mir gegönnt
ach wie die Zeit, wenn’s gut geht, rennt.

Golf:
Dort wo ich wohnte konnte ich am Fenster steh’n
und Leute auf dem Golfplatz spielen seh’n.
Das war mal lustig, mal war’s grauenvoll
für mich ist Golf halt nicht so toll.
Ich fänd‘ es lustig, wenn so Kinder spielten,
mit Stöcken auf die kleinen Bälle zielten,
um dann, mit Hinterlist und Tücke
ins Grün zu reissen eine Lücke –
oder hoch über den Ball hinweg
die Luft zu prügeln mit dem Steck.
Bei Kindern, ja, da würd‘ ich lachen,
doch wenn Erwachsene das machen
und dann mit feuerrotem Kopf
die Haare raufen und am Schopf
sich schütteln, stampfen, treten,
mit Blick nach oben, leise beten,
das jammert mich und fragend lehne
ich am Fenster und ich sehne
mich zurück nach alten Tagen
als der Adel sozusagen
die Zeit dort auf dem Grün erschlug;
der Adel hatte Zeit genug.

Doch die da heute spielen, hetzen,
zwischen Terminen und sie setzen
alles auf Geschwindigkeit
meistens spielen sie zu zweit,
um schnell von Loch zu Loch zu kommen
denn man hat sich vorgenommen,
danach noch ein Geschäft zu machen
oder zumindest mit dem Drachen
vom naheliegenden Massiv
zu fliegen in das Inseltief.

Frauen dürfen auch mit spielen
doch die tollen Männer schielen
bei jedem Abschlag auf die Uhr
„wie lange braucht die Alte nur,
bis die allein den Ball hinlegt
hätt‘ ich schon zwei vom Grün gefegt.“
Gruppen, die mit Mädels gehen
Lassen diese gerne stehen,
und laufen schon mal weit voraus
das sieht dann nicht so langsam aus.

Golfen, ja, das soll jetzt jeder lernen
Es gibt auch Plätze, selbst auf fernen
Inseln oder Wüstenflecken
Kann man den Sand mit Grün bedecken.
Und gibt es einen schön‘ren Ton
Als dieses „Klack“ mit 20 Phon?
Das den Ball im Flug begleitet
Kurz bevor man weiter schreitet
In willentlich gehemmten Schritt
Oh wart‘, die Mutti will noch mit.

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