Allgemein, Ideen und Gedanken, Jammern

Es gibt kein „wenn“…

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Letzthin auf dem Golfplatz

„Hätte ich ein Eisen 7 anstatt der 8 geschlagen, wäre der Ball genau neben der Fahne zum Liegen gekommen und ich hätte dank dem kurzen, sicheren Putt das Turnier gewonnen. Ich bin so dämlich!“

Stopp – du bist nicht dämlich. Höchstens wenn du daran glaubst, dass es die andere Variante in Wirklichkeit gibt. Dann hast du nicht begriffen, dass das Leben keine Hauptprobe bietet. Wirklichkeit ist, du kannst sie nicht rückgängig machen und neu erfinden. Mal angenommen, dein Ball liegt bald schon wieder in ähnlicher Distanz zur Fahne – kannst du dann von der vorherigen Erfahrung profitieren? Nein. Es ist ein neuer Moment, vielleicht hat der Wind gedreht, die Luft ist kälter, der Boden feuchter – du musst wieder neu entscheiden. Und dann zum Entscheid stehen, denn: There ain’t no if.

Zur Zwangslage der Nation

So der Titel des Tages Anzeiger vom 22. August. „Hätte der Bundesrat schon früher von sich aus Hilfe im Kampf gegen Steuerflüchtlinge angeboten, wäre der Schweiz der Abbau des Bankgeheimnisses in Raten unter internationalem Druck erspart geblieben. Und die UBS wäre nicht in ihre ausweglose Lage geraten.“

Ah ja? Wäre das wirklich so? Woher weiss das der Journalist? Solche Thesen erzeugen eine falsche Realität, wirken besserwisserisch und führen nur dazu, dass die gläubige Öffentlichkeit mit dem Finger auf Täter zeigen kann. Bundespräsident Merz hat sich ausserdem bei Diktator Quadhafi entschuldigt. Man kann davon ausgehen, dass er dies vielleicht etwas voreilig und nicht aus persönlichem Interesse tat. Der Staat löscht die Feuer, welche von der Wirtschaft entfacht werden. Und die Wirtschaft sind wir. Wären wir doch nur nicht so gierig. Wir sind es aber, denn: There ain’t no if.

Bundesrat Merz

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Glaubenssätze, Jammern

Sie sind weg…

… die Bilder der NASA. Toll, das gibt Futter für die Glaubenssätze deren, die nicht an die Mondlandung glauben. Lustig – die glauben, dass Sie nicht glauben. Also glauben sie doch und gleichzeitig nicht. Ich glaube also bin ich? 

Ebenfalls weg sind viele Eingeborene, Fluchtgenossen, auf der Suche nach stabilem Wetter und kleinen Abenteuern. Hier ist es etwas ruhiger als sonst. Und auch günstiger. Ein Liter Biomilch kostet im Supermarkt von Toscolano 1.85 Euro. Das sind 2.75 Franken. In der Schweiz kostet er neu 1.55 Franken. Ich kapier das nicht.

Ich geniesse die kühlen Tagen, wünsche mir einen kühlen Kopf und albträume von Ferien am Meer.

rimini

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Glaubenssätze

Nun sind sie weg,

die Originalbilder der Nasa von der ersten Mondlandung vor 40 Jahren. Nur noch Fernsehaufnahem seien vorhanden und die so schlecht, dass sie von Hollywood aufgearbeitet werden müssen. Da werden sich die die Zweifler an der Mondlandung ärgern, wenn es keine Beweise mehr für die Schatten gibt. Die auf den Bildern sichtbaren Schatten der Stative und Kameras waren Hauptargumente der Zweifler. So leicht können Schatten aus der Geschichte getilgt werden, sollte man glauben. Doch das, was wir nicht ansprechen wollen drängt sich oft in den Vordergrund, Geheimnisse wollen „gelüftet“ werden, was bedeutet das für unsere Geschäfte mit der Zukunft?

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KrisenNavigation Seminare und Coaching

BestPractice?

viel mehr als das. Jimmy Hendrix hat Buddy Guy nicht einfach nachgespielt, er hat dessen Qualitäten in seine Kontexte angepasst – also viel mehr modelliert als nur copiert:

Was lernen wir für unser Business? Ein Programm, das noch nicht so erfolgreiche Fähigkeiten in sehr erfolgreiche umsetzt wäre eine gute Krisenalternative.

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Positiv handeln, Strategien und Modelle

Am Ende einer Krise

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King Roger

Roger Federer ist zurück. Erst Paris und dann gleich Wimbledon. Nun ist er wieder der beste Tennisspieler der Welt. Und mit 15 Grand Slam Titeln der erfolgreichste Spieler aller Zeiten. Einer der eine Krise (er war zwar immer noch die Nummer 2 der Welt und die erfolgsverwöhnten Schweizer Medien jammerten auf Höchstniveau) eindrücklich gemeistert hat. Daran haben nun wirklich nicht alle geglaubt, ich auch nicht. Dieses feiffersche Drüsenfieber, dann dieses verflixte Roland Garros, seine Frau in Erwartung des gemeinsamen Babys und ein scheinbar unschlagbarer Nadal – Chapeau, Monsieur Federer, bien joué!

Ich habe die Tränen vermisst. Ist die Zeit der unkontrollierten Emotionen nun vorbei? Sind weniger Gefühle der Lohn für das Überstehen der Krise? Ist für ihn jetzt alles irgendwie normal? Auch die Interviews sind unpersönlicher geworden. Die Goldstreifen der neuen Bekleidung glänzen mehr als die Inhalte seiner Aussagen.

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Jammern

Grosses Lachen

in den Vorstandsetagen der Banken. Deutschland: „Koalition droht den Banken“ lesen wir in den Zeitungen – diese Überschrift stammt aus der Badischen Zeitung von Montag 6. Juli 2009 und lachen mit den Bankvorständen um die Wette. Einige der Herren sollen bereits beim Haussanitäter ein extra Sauerstoffzelt allein für die Chefetage angefordert haben. Nur für den Fall, dass jetzt häufiger solche Pressemeldungen kommen. Nach dem erfolgreichen Jahrhundertgeschäft: Die Banken bekommen Milliardenbeträge als Belohnung für schlechtes Geschäftsgebaren und faule Kredite. Diese Milliardenbeträge werden bei den Banken für teures Geld als gute Kredite vom Staat aufgenommen. Der Staat läßt die Banken also gleich zweimal an einem Geschäft verdienen und stellt zusätzlich noch den Kreditbetrag zur freien Verfügung (welcher KMU wünscht sich auch einmal solche Verträge, bitte melden!) Damit die wählenden Demokraten den Schwindel nicht merken, werden die Banken jetzt „mit Liebesbezug“ (Sonntagszeitung vom 5. Juli 2009) bedroht – und die Herren lachen sich krank, was der Geundheitsreform in Deutschland wieder Auftrieb gibt.
Ein Trost ist allerdings in Sicht. Teilweise kann das für die Banken verschwendete Geld wieder reingeholt werden. Wir lesen wieder die Badische Zeitung und sind begeistert: „Frühpensionär kassierte doppelt“ Deshalb wurden an seiner Frühpension glatte 20% gekürzt, das wird die Staatskassen wieder füllen, muss ja auch so sein, denn es warten noch einige Banken in Deutschland auf bitter nötige Zuwendung.
Es hätten auch einige produktive und gesunde KMUs gewartet, doch die hatten leider Pech.

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KrisenNavigation Seminare und Coaching

Mentoring die Dritte….

Mentoring eignet sich hervorragend als Fitnessprogramm für kommende Krisen. Nicht nur KMU erreichen mit Mentoring Programmen schnelleren und flexibleren Zugriff auf ihre Ressourcen.

Zwei Hauptpunkte aus den ersten Teilen der der Mentoring-Serie seien zur Erinnerung noch einmal erwähnt:

1. Die Erweiterung der Mentoringbeziehung
auf zwei Personen, die voneinander lernen,
statt klassisch einer Person, die Wissen
weitergeben will.

2. Die Erweiterung des Blickes auf das
Verhalten durch die Frage nach der Absicht.
Beide Punkte werden berücksichtigt, wenn
im Aufbau einer Mentoring-Beziehung auf
das Prinzip der vollständigen Handlung Wert
gelegt wird. Unter diesem Prinzip wird eine
Struktur verstanden, die es ermöglicht,
Handlungsschritte systematisch aufeinander
aufzubauen.

Der Vorteil dieses Vorgehens liegt unter anderem darin, dass eine gemeinsame Landkarte geschaffen wird, an der sich alle am Mentoringprozess Beteiligten orientieren. Sie können sich immer wieder leicht verständigen und, falls die gesetzten Ziele nicht wie gewünscht erreicht werden, von einem gemeinsamen Ausgangspunkt aus Wahlmöglichkeiten schaffen.

Welche Handlungsschritte das MENTOR-Modell beinhaltet lesen Sie bitte im nächsten Mentoring Artikel, denn:

Fortsetzung folgt

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Business Strategien, Glaubenssätze

Frosch verachtet weltliche Güter

und will Liebe:

„Laß dein Jammern,“ antwortete der Frosch, „ich kann wohl Rath schaffen, aber was giebst du mir, wenn ich dein Spielwerk wieder heraufhole?“ „Was du willst, lieber Frosch,“ sagte sie, „meine Kleider, meine Perlen und Edelsteine, dazu die goldene Krone, die ich trage. Der Frosch antwortete „deine Kleider, deine Perlen und Edelsteine, deine goldene Krone, die mag ich nicht: aber wenn du mich lieb haben willst, und ich soll dein Geselle und Spielkamerad sein,…“ Der Froschkönig

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Diese reichen Geschenke wollte der Frosch nicht. Daher kommt vielleicht der Ausdruck: „Komm, sei kein Frosch“, mach doch, nimm doch, was ich Dir anbiete. Was bieten die krisengebeutelten Firmen an, wenn Berater deren Lieblingsspielwerk wieder aus dem tiefen Brunnen holen? Liebe und Freundschaft, das scheint in heutigen Zeiten billiger.

Also: „sei kein Frosch“, teste mal die Vogelperspektive, da lässt es sich weiter sehen. Sprech mal mit Dani Nieth und Franz Stowasser.

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