Allgemein

Männer mit Gefühlen

Who says, men have no feelings?

Ich spüre meine Beine nach 18 Loch auf dem schönen und sehr ruhigen Platz des GCC Zürich-Zumikon. Und ich spüre eine Unmut gegenüber dem Golflehrer, der es gut meint mit seinen Tipps. Jammer. Ich habe ihn nicht darum gebeten, ich nehme keine Stunden. Und jetzt läuft ein schräges Programm in meinem Kopf und das gute (sichere) Gefühl ist Geschichte. Jammerjammer. 

Ich spüre meinen Magen. Burger und Bier.

Ich spüre das Wochenende.

Ist spüren und fühlen eigentlich das Selbe?

Happy weak end!

Standard
Glaubenssätze, Ideen und Gedanken

Schneller Hase?

rennhase

Lieber Franz Stowasser

In deinem Blog-Artikel vom 26. April stellst du die Frage: “Kommt Veränderung nicht viel zu oft und viel zu schnell von selbst?”

Ist das wirklich eine Frage? Oder ist es eine These? Wie soll ich das verstehen?

Habe ich nicht bei dir gelernt, dass Veränderung am besten schnell und einfach eintritt? Sagt nicht Richard Bandler in Time for a Change im Kapitel Fast Philia dasselbe? 

Ich verstehe die Frage und gleichzeitig verstehe ich nicht, dass sie von dir in den Raum gestellt wird. Vielleicht provozierst du nur? Geht es darum, dass es nicht um entweder-oder sondern um sowohl-als-auch geht?

Vielleicht bin ich ja auch nur zu einfach verdrahtet, um zu kapieren. Oder zu kompliziert. Jedenfalls knistert es in der Zentrale.

Ich habe mich verändert, manchmal bewusst schnell (Notfall) und über all die Jahre auch unbewusst langsam (Normalfall). Was ist besser? Wer wertet und wer entscheidet? Es scheiden sich ja bereits die Glaubenssätze: Wahre Liebe wächst langsam. Langsames Wirtschaftswachstum macht nervös. Slow food ist gesund. Speed kills. What ever you’ll like to belief.

Danke Franz, ich weiss wieder einmal gar nichts mehr. Ich würde jetzt gerne ein bisschen jammern.

Standard
Ideen und Gedanken

Tipping Point

 

frosch

 

Im gestrigen Vortrag des Zukunftsforschers Lars Thomsen habe ich von folgendem Versuch gehört: Wenn man einen Frosch in heisses (rund 70 Grad, nicht kochendes) Wasser gibt, dann wird er sofort herausspringen. Lässt man ihn erst in kühles Wasser und erhitzt dann dieses langsam und kontinuierlich auf dieselbe hohe Temperatur, wird er dies nicht überleben, weil der Tipping Point überschritten wurde. Dieser liegt in diesem Fall bei einer Temperatur von etwas über 40 Grad. Dann beginnt das Eiweiss im Blut auszuflocken und dies führt zu einer Unterversorgung der Muskulatur. Und wenn der Frosch realisiert, dass Gefahr besteht, kann er seine Glieder nicht mehr genügend schnell bewegen. Ein hässlicher und dennoch sehr interessanter Gedanke.

 

Tipping Points gibt es in der Wirtschaft (erst vor kurzem wurde einer überschritten), in der Führung, Politik, Sport, Umwelt, zwischenmenschlichen Beziehungen und – bestimmt auch – bei jedem Einzelnen. Bei mir. Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Bin ich wachsam genug? Erkenne ich kleine Veränderungen? Habe ich den Mut und die Kraft schnell zu agieren?

 

Malcolm Gladwell schreibt: „Nicht alle Mitglieder einer Gruppe haben den gleichen Einfluss. Vielmehr haben einzelne Mitglieder einen überproportional großen Einfluss, Veränderungen herbeizuführen.“ Ich könnte das sein. Ich kann das sein. Ich kann Verantwortung übernehmen und mit Leidenschaft und Vertrauen Veränderungen bewirken. Bevor sie gegebenenfalls einen Tipping Point überschreiten. Die Gesellschaft bin ich. Und du.

 

Viele Grüsse, Dani Nieth

Standard
Business Strategien

Provocative Therapy

frank_farrelly_1

Der zweite von vier Tagen mit dem Altmeister und Begründer der Provokativen Therapie Frank Farrelly in Gresgen. Der Mann aus Wisconsin ist 77 Jahre alt und wird immer noch besser. Innert wenigen Minuten bringt er das Problem des Gegenübers auf den Punkt, führt es auf absurdeste Nebenschauplätze um es kurz darauf in sich zusammen fallen zu lassen. Tabus bleiben draussen, Freiwillige drinnen. Eine Session jagt die andere, jede ist unvergleichlich. Während dem Farrelly jegliche Muster von Klienten innert Kürze aufdeckt, lassen sich ebensolche in seiner Vorgehensweise nur schwer erkennen. Was bringt mir das? In erster Linie viel Spass und eine weitere Portion Unbeschwertheit. Ein ultimatives Anti-Jammer-Programm!

Standard
Glaubenssätze

Osterende

osterende

Das lange Wochenende, die Gratisferien, das Freizeitschnäppchen – wie gewonnen so zerronnen. Schon wieder passé – ein Jammer. Man hätte es wirklich besser ausnutzen können. Mit ausgiebigem TV-Konsum zum Beispiel. Vor allem am Karfreitag würden sie doch schon am Nachmittag diese schönen Jesus-Filme zeigen. Gott sei Dank: Er hätte für uns gelitten und wir könnten Kraft und Glauben aus seinem Leiden schöpfen. Aber doch nicht bei solchem Wetter! 15 Grad hätten gereicht. Müssen es gleich 22 sein?! Ist doch wirklich übertrieben. Weshalb kann es nicht dann Frühling sein, wenn man es am meisten braucht? Zum Beispiel in der dritten Februarwoche oder ab Mitte März oder so? Früher war das anders.

Standard
Allgemein

Sommerzeit

Nach einem langen Tag und einem kurzen Diner kurz vor den Bildschirm: UBS minus 10.82 Prozent. Dass Zwischenhoch ist passé. Schade. Auch schade, dass ich dazumal gekauft habe: “ Nie und nimmer wird die unter 30 Franken fallen…“ Ich habs geglaubt. Jubeln dürfte ich, wenns umgekehrt wäre. Das würden alle verstehen. Also bitte versteht auch das Jammern.

Desperate Housewives ging mir heute so was von auf die Nerven. Nicht die Sendung, die wives. Letzte Woche hatte ich mehr Spass daran. Vielleicht fehlt meinen Nerven einfach eine Stunde Schlaf.

Wenigstens wirds wärmer.

Standard
Strategien und Modelle

Sich aus der Krise jammern

336309_r_k_b_by_barbara-eckholdt_pixeliode2

Kann Jammern aus der Krise helfen?

Das meint Markus Fäh, Buchautor und Psychoanalytiker: „Unmittelbar schon, denn Jammern hat zwei ganz natürliche Funktionen und durchaus auch etwas Gutes. Wer klagt, kann sich innerlich erleichtern. Und Jammern schafft gleichzeitig eine Verbindung. Das gemeinsame Klönen über die Finanzkrise kann demnach auch befreiend sein. Und ich höre auch Stimmen, die dankbar sind für die Krise, da sich ihr Verhältnis zum Sicherheitswahn verändert hat. Statt Geld werden Beziehungen wichtiger, gute Freundschaften. (…) Der entscheidende Kick im Leben muss von innen kommen. Viele der Menschen, die sagen, ich kann das nicht, das ist mir zu viel, sind nicht bereit, bis an ihre Grenzen zu gehen. Ehrlicherweise müssten sie sagen, «ich will das nicht auf mich nehmen» und nicht «ich kann das nicht». Das hat sicher mit einer Fehlerziehung in unserer Kultur zu tun. Wir leben wie bereits erwähnt zunehmend in einer Kultur mit einer Wohlfühlmentalität.“

Der Weg aus dem Nörgel-Dilemma: „Zuerst muss ich merken, dass ich jammere. Ich muss mir schonungslos den Spiegel vorhalten, oder meine Kollegen reflektieren mein Verhalten. Denn Hardcorejammerer finden ja, dass sie zu Recht klagen und sind sich gar nicht bewusst, wie sie auf ihre Umwelt wirken. Diese Menschen finden, dass sich die Welt gegen sie verschworen hat. Wer aber merkt, dass sein Verhalten nervtötend ist, hat bereits einen wichtigen Schritt getan, um aus dem Jammertal herauszufinden. In einem nächsten Schritt muss ich dann selber untersuchen, was es genau ist, worüber ich jammere und weshalb. Es muss eine Auseinandersetzung mit der eigenen Person stattfinden. Der dritte Schritt ist, dass ich aus dem Jammern ein Problem mache und daran wachse. (…) Ich muss eine realistisch optimistische Position einnehmen und mich meiner unermesslichen Fähigkeiten bewusst sein, das lohnt sich. Ich kann träumen, kreativ sein, eigene Ideen umsetzen. Wir alle bekommen so viele Fähigkeiten mit auf den Weg, die wir nur ungenügend oder gar nicht nutzen.“

Standard
Strategien und Modelle

Zeitung lesen am Wochenende

299159_r_k_b_by_gerd-altmann-geralt-_pixeliode

Wochendende! Das heisst unter anderem: Latte Macchiato, ausgedehntes Frühstück und stundenlanges Zeitungslesen. Keine Ahnung, weshalb ich das so sexy finde, denn es ist an sich eine Herausforderung, nach der Konfrontation mit dem Journalisten-Weltbild den Kopf nicht hängen zu lassen. Sicher – es hat nicht nur negative Meldungen in den Blättern. Es gibt auch wissens-wertes, amüsantes, skurilles, etc. Ich werde mich mal vor allem darauf konzentrieren.

Nach der Jammersession werde ich dieses Wochenende die positiven Artikel ausschneiden, zur Seite legen und am Sonntagabend irgendwie sortieren – egal ob nach Alphabet, Seitenzahl, Thema oder Schriftgrösse. Mal schauen was passiert, wenn ich meine Gefühlswelt positiv überschreibe.

Standard
Allgemein

Das Wetter

p4070003

Ich gebe es zu: Heute früh habe ich wieder wegen dem Wetter gejammert. Das Thema ist omnipräsent. In den Medien, in den Köpfen und am Waldrand. Noch immer liegt Schnee, dabei möchte ich gerne dort liegen und mich in der Frühlingssonne wärmen. Jammer.
Ich erinnere mich an R. Sie hatte Krebs und musste viele unangenehme Therapien über sich ergehen lassen. Vor allem nach der Chemo waren Sonne und hohe Temperaturen für sie fast unausstehlich.
Daran denke ich jetzt und freue mich für die Menschen, für die das heutige Wetter Positives bringt.
Und ich freue mich, dass ich mich freue.

Standard
KrisenNavigation Seminare und Coaching

Wege aus der Grube

 

stf_85651

Es geht nicht darum, die Krise erfolgreich auszublenden. Es geht darum, in ihr möglichst viele Chancen für sinnvolle Veränderungen zu sehen. 

Das neue Seminar „KrisenNavigation“ hilft, solche Wege zu finden. Franz Stowasser und Dani Nieth bieten für Kader- und Mitarbeiterebene zwei lustvoll gestaltete Seminare an. 

 

Dazu sieben Glaubenssätze erfolgreicher Menschen:

 1.     Alles geschieht aus einem Grund, hat seinen Sinn und bringt mich weiter.

2.     Es gibt keinen Misserfolg, es gibt nur Resultate.

3.     Ich bin verantwortlich für was auch immer mit mir passiert.

4.     Es ist nicht notwendig alles zu verstehen, um es effektiv einsetzen zu können.

5.     Menschen sind das grösste Kapital.

6.     Arbeit ist Spiel.

7.     Es gibt keinen bleibenden Erfolg ohne echte Verpflichtung.

Standard